Mittwoch, 3. November 2010

Nachgebacken: Roggenmischbrot mit Walnüssen - Hamelmann

 Ulrike von " Küchenlatein " hat das Brot schon im September gebacken, mir hat es so gut gefallen, daß es sofort auf die Nachbackliste gekommen ist.
Wieder mal ein Brotrezept, daß ein bischen hilft unseren Vorrat an Walnüssen abzubauen. Die neuen von diesem Jahr sind ja auch schon wieder im Vorrat.
Heraus gekommen ist ein wunderbar saftiges Brot mit einem phantastischen Geschmack. Zu Käse schmeckt es uns ganz besonders gut, aber auch die ital. Fenchelsalami von der " Fattoria La Vialla ", die genau passend aus der Toscana eingetroffen ist, kann sich kein besseres Brot als " Unterlage " wünschen.
Ulrike hat ihr Brot genial eingeschnitten, ich habe es nicht gewagt... mit dem Brot einschneiden habe ich noch so meine Probleme :-(
Aber ich meine, das hat meinem Brot nicht geschadet. Es war einfach lecker und wird mit Sicherheit noch sehr oft gebacken werden.


Dienstag, 12. Oktober 2010

ich hab`s getan ... Lammcarree rückwärts gebraten

Arthurs Tochter hat es schon im August mit Erfolg getan und mich zum Nachkochen ermuntert.
Nach dem hier im Blog eine lange Pause gewesen ist, in der ich so gut wie überhaupt nicht gekocht habe, habe ich mich nun doch an das rückwärts braten heran gewagt.
So langsam kommt wieder eine Regelmäßigkeit hier in der Küche an und ich bin froh, daß wir die vergangenen schweren Wochen erst einmal überstanden haben......
Als erstes Gericht hier wieder zu Hause angekommen, hatte sich der Herr des Hauses Lammcarree gewünscht.
Also die beste Gelegenheit rückwärts braten zu probieren.
Das Ergebnis war phantastisch... ein wunderbar zartes und herrlich rosa gebratenes Lammcarree war die Belohnung für doch ein bischen Herzklopfen wegen der unbekannten Zubereitungsart.



Fazit: Lammcarree wird hier nur noch rückwärts gebraten und am Wochenende werde ich es mit Entebrust ausprobieren.
Ich bin sicher, auch die wird wunderbar gelingen.

Samstag, 4. September 2010

Sorgen um unseren kleinen Sir Henri

Es ist hier auf dem Blog still geworden, aber unser Leben ist einmal total auf den Kopf gestellt.
Wir haben so große Sorgen um unseren kleinen Sir Henri. Bei der Untersuchung für die Nachimpfung wurde bei ihm ein angeborener Herzfehler festgestellt.
Dieser Herzfehler hätte schon bei der Untersuchung der Welpen für die 1. Impfung festgestellt werden müssen, also vom Tierarzt der Züchterin.
Wir haben dann eine ganz ausführliche und genaue Untersuchung bei einem Kardiologen in Hannover  machen lassen. Der hat ein Loch in der Herzscheidewand festgestellt.
Diese Diagnose hat uns wie ein Schlag getroffen und seitdem stehen wir eigentlich nur noch " neben uns "
Zusätzlich hat Sir Henri auch noch einen Nabelbruch, der von der Züchterin bei der Wurfabnahme nicht erkannt worden ist.
Zu all diesen Sorgen kommt dann auch noch dazu, daß wir die Züchterin nicht mehr erreichen ! Seitdem sie diese Diagnose von uns erhalten hat, ist sie weder telefonisch noch per Mail zu erreichen. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als einen Rechtsanwalt zu beauftragen.
Für mich ist das menschlich nicht zu begreifen, noch dazu, wo ich mit dieser Frau seit gut 10 Jahren befreundet war und wir täglichen Mailverkehr hatten und viele Sorgen geteilt haben.
Ich hatte gehofft, daß sie sich wenigstens für den Gesundheitszustand von unserem Kleinen interessiert und sich da mal erkundigt.... nichts, absolut nichts !!!!!
Ja...... so kann man sich in Menschen täuschen !

Freitag, 6. August 2010

Nachgebacken: Nickys Flammkuchen

Nathalie von der Cucina Casalinga, Ulrike von Küchenlatein und auch Kaltmamsells Mitbewohner haben schon Nickys Flammkuchen nach gebacken.
Bei uns stand er nun Gestern endlich auf dem Speiseplan.
Die Zutaten hatte ich alle im Haus, bzw. 2 Zutaten aus dem Rezept von Nicky habe ich nach meinem Vorrat ausgetauscht.
Dieser Flammkuchen mit seinen einfachen Zutaten schmeckt einfach köstlich und ist schon in die Favoritenliste aufgenommen !


Zutaten für 2 Flammkuchen:


Teig:
  • 250 g Weizenmehl Type 550
  • 50 g Roggenmehl Type 1150
  • 1/2 TL Salz
  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 15 g frische Hefe
  • 1 EL Olivenöl

Belag:
  • 150 g Crème fraîche
  • 50 g Mascarpone ( bei mir 50 g Sahne )
  • 100 g Panchetta, oder normaler roh geräuchter Bauchspeck, dünn geschnitten  ( bei mir Landschinken
  •           von unserem Hausschlachter )
  • 2 Rote Zwiebeln in dünne Ringe geschnitten
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuß
Alle Zutaten für den Teig mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten,  die Hefe vorher im lauwarmen Wasser auflösen. Schüssel abdecken und den Teig ca. 45 Minuten gehen lassen. Danach nochmals kurz durchkneten.
Den Teig in 2 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen. Wieder ca. 30 Minuten gehen lassen.
Den Backofen mit Backsteinen bestücken und auf 250 ° vorheizen.

Den Teig dünn ausrollen und mit der Creme Fraiche / Sahne Mischung bestreichen. Mit den Zwiebeln und den Schinken belegen und 15 Minuten goldbraun backen.
Vor dem Servieren mit Schnittlauchröllchen bestreuen.


Mit einem Glas gekühlten frischen Riesling genießen !

Freitag, 23. Juli 2010

nun ist er bei uns !!!

Gestern ist unser kleiner Sonnenschein " Notre Sir Henri " bei uns eingezogen.
Er ist ein ganz liebenswerter und hübscher kleiner Kerl und wir freuen uns sehr, daß er jetzt bei uns ist.

Eine ganz liebe Freundin von mir züchtet schon viele Jahre erfolgreich diese wunderbaren Hunde.
Unser Sir Henri ist ein Rauhhaardackelrüde in dem Farbschlag " rot " und jetzt schon ein ganz besonders hübscher kleiner Mann.


Geboren ist er am 14. Mai 2010 bei der Züchterin Verena Kuhlmann vom Zwinger " vom Goldgrund FCI "

Wir freuen uns auf ein langes glückliches Leben mit ihm !

Mittwoch, 14. Juli 2010

Gartengurken und Gambas

Heute war trotz, oder eben wegen der Hitze hier meine Phantasie gefragt. Die Bilanz im Kühl - und Gefrierschrank ergab, daß dort zwei frische knackige Gartengurken auf ihre Zubereitung warteten. Üblicherweise werden die bei uns nur mit Hack angebraten, dazu gibt`s dann neue hiesige Kartoffeln. Auf diese Variante mit Hack hatte ich wegen der hohen Temperaturen Heute absolut keine Lust.
Vor einiger Zeit hatte ich im Internet ein Rezept mit Gartengurken und Flußkrebsen gesehen, das hatte mir sofort gefallen.
Flußkrebse waren nicht im Haus, aber die letzten Sea - Water Gambas vom letzten Besuch bei unserem Fischhändler. Weil der Weg zu ihm für uns eine gut weite Strecke ist, hatte er uns 20 Stück als Zugabe geschenkt.
Warum also nicht die Flußkrebse durch die Gambas ersetzen ????
Leider habe ich dann aber das Rezept im Internet nicht mehr gefunden und nun mußte die Phantasie eingesetzt werden. Eines wußte ich aber schon vor Beginn des Kochens, ich brauche Heute Abend unbedingt mal wieder ein paar frische Kartoffeln auf meinem Teller !
Ist vielleicht nicht die *typische* Beilage, aber Heute mußten es Kartoffeln sein.

Los ging`s:
Während die neuen geschrubbten Kartoffeln mit wenig Wasser kochten, habe ich die Gurken geschält, die Kerne entfernt, in mundgerechte Stücke geschnitten und in einer Schüssel mit ein wenig weißem Balsamico vermengt.
Eine mittlere Schalotte in kleine Würfelchen geschnitten und dann in ganz wenig Butterschmalz glasig gedünstet, die Gurken samt der Flüssigkeit dazu gegeben und nur mit schwarzem Pfeffer gewürzt.
Mit süßer Sahne aufgießen und bei kleiner Hitze erwärmen, dann die Gambas dazu geben und mit den Gurken und der Sahne vorsichtig glasig werden lassen. Aber nicht kochen lassen !



Noch einmal mit ein wenig Meersalz und Pfeffer abschmecken, zum Schluß gehackten Dill darunter heben.
Mit den neuen Kartoffeln auf einem Teller anrichten und ....... lecker !!!!!

Mittwoch, 7. Juli 2010

Nachgekocht: gefüllte Paprika

Anikò von  *Paprika meets Kardamom * hat mit ihrer " Heiligen Dreifaltigkeit der ungarischen Spitz Paprika " phantastische Rezepte für diese Schoten gebloggt.
Als Erstes hat sie ein Rezept für gefüllte Paprika vorgestellt, die Fotos zu diesem Rezept haben bei mir schon das Wasser im Mund zusammen laufen lassen.
Ich habe nur noch mit dem Nachkochen gewartet, bis ich wieder diese aromatischen ungarischen Spitzpaprika bei unserem penny - Markt bekommen habe.
Bei meinem Einkauf Heute war es dann soweit, schnell noch frisches Hack bei meinem Landmetzger gekauft und los ging`s 
Dabei heraus gekommen sind die leckersten gefüllten Paprikaschoten, die wir jemals gegessen haben.
Alleine die Sauce war ein Gedicht, sie hat den Paprikaschoten beim Schmoren ihren wunderbaren Geschmack gegeben.
Sonst haben wir immer Reis als Beilage gehabt, aber Heute habe ich auf Empfelung von Anikò Salzkartoffeln dazu gereicht...die neuen Kartoffeln in der Schale haben phantastisch dazu geschmeckt !

Ich freue mich sehr, daß die Saison dieser phantastischen Schoten noch eine Weile dauert. 
Das Aroma ist unvergleichlich und die üblichen Paprikaschoten können da nicht mithalten.
Weil wir nur zu Zweit gegessen haben, sind noch 3 frische Schoten übrig geblieben, die werden Morgen gleich mit Tomaten, Schalotten und Frühlingszwiebeln zu einer Gemüsebeilage zu einer leckeren Merguez verspeist :-)



Dankeschön liebe Anikò für Deine " Dreifaltigkeit der ungarischen Paprika ", auch die anderen 2 Rezepte werde ich auf alle Fälle nach kochen !
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