Samstag, 20. November 2010

Kalbskotelett mit Lauch - Champignon - Gemüse und Gnocci

Gestern habe ich ein wundervolles Kalbskotelett erstanden. Kein "normal " geschnittenes sondern ein Doppelstück mit einem Gewicht von 750 g.
Nach dem Anbraten kam es bei 100 ° für 60 Minuten in den Ofen, schön rosa und saftig sollte es werden !

So konnte ich ganz in Ruhe und entspannt meine Gnocci zubereiten. Einen Versuch wollte ich noch starten, nach dem einige Versuche lockere Gnocci zu machen total daneben gegangen sind. Bei unserem Bauern habe ich doch tatsächlich Amandine bekommen ! Das Rezept habe ich mir bei Robert geholt, nun sollte eigentlich nichts mehr schief gehen..... ist es auch nicht !
Ich hatte wundervoll zarte Gnocci als Ergebnis und zur Belohnung für diesen erneuten Versuch. Auch das Formen der perfekten Gnocci ging mir nach den ersten 10 Stück sehr gut von der Hand. Dank an Robert für`s Rezept und an den Tipp für die richtige Kartoffelsorte!

Als Gemüsebeilage hatte ich mir schon vor einiger Zeit das Champignon - Lauch - Gemüse von Alfons Schuhbeck aus " meine bayrische Küche " ausgesucht, zum Kalbskotelett sollte es ganz gut passen !

Nach 1 Stunde im Ofen und einer Ruhezeit von ca. 10 Minuten war mein Kalbskotelett perfekt, wir haben es zusammen mit den in Butter geschwenkten Gnocci und dem Champignos - Lauch - Gemüse mit Lust verspeist








Champignon - Lauch - Gemüse nach Alfons Schuhbeck:

Zutaten:
2 dünne Stangen Lauch
200 g kleine braune Champignons
1 EL Öl
80 ml trockener Weißwein
150 ml Gemüsebrühe
1 Knoblauchzehe
1 Scheibe Ingwer ( habe ich weg gelassen, der Herr des Hauses mag keinen Ingwer )
1 Streifen unbehandelte Zitronenschale
Salz und Pfeffer aus der Mühle 
50 g Sahne 
2 EL Butter
etwas frische Petersilie

Den Lauch putzen und die dunkelgrünen Außenblätter entfernen. Die Stangen längs halbieren, waschen und in 1 bis 2 cm breite Sreifen schneiden. Die Pilze putzen, trocken abreiben und in Scheiben schneiden. ( ich habe sie nur geviertelt )
Das Öl in einem Topf erhitzen und die Lauchstreifen darin bei mittlerer Hitze 2 Minuten andünsten. Mit Weißwein ablöschen und den Wein fast vollständig einköcheln lassen.
Die Brühe angießen und das Lauchgemüse zugedeckt knapp unter dem Siedepunkt etwa 6 Minuten bissfest garen. Die Champignons dazugeben. Den Knoblauch schälen und halbieren. Mit dem Ingwer und der Zitronenschale in das Gemüse geben, einige Minuten darin ziehen lassen und wieder entfernen.
Das Lauch - Champignon - Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sahne hinzufügen und die Butter unterrühren und zerlassen.
Zum Schluß die Petersilie darüberstreuen.

Mittwoch, 17. November 2010

Garnelen in Beurre blanc a`la vanille

Ich hatte Glück, bei unserem Fischhändler lagen wunderbare frische Sea Water Garnelen  mit Kopf und Schale verlockend zum Mitnehmen im Tresen.
Schon vor einiger Zeit hatte ich in dem Kochbuch " Kochen mit Liebe " von Lea Linster mit einem leckeren Rezept geliebäugelt, das Nachkochen scheiterte aber bis Sonntag an den frischen Garnelen.
Die richtige Lust zum Kochen war auch da, also worauf noch warten ???
Die Garnelen habe ich  ganz einfach in heißer Butter schön glasig gebraten und anschließend beim Anrichten nur ganz leicht mit Fleur de Sel gewürzt. Als Beilage hatte sich der Herr des Hauses ein frisches Orangen - Risotto gewünscht.
Dazu gab es dann noch die phantastische Beurre blanc a`la Vanille nach dem Rezept von Lea Linster.
Sie ist sehr einfach zu machen, aber himmlisch im Geschmack zu den Garnelen.... einfach und lecker !!!!!






Beurre blanc a`la Vanille nach Lea Linster:

1 Schalotte
100 ml Champagner
1/2 Vanillestange
100 g Butter
Salz
1 EL Orangensaft und evtl. noch etwas Zitronensaft

die klein geschnittene Schalotte mit dem Champagner auf kleiner Hitze so lange reduzieren, bis nur noch zwei EL übrig sind.
Dazu dann 2 EL Wasser und die aufgeschnittene Vanilleschote geben und alles noch einmal aufkochen lassen.
Mit dem Schneebesen die eiskalte Butter in Flocken darunter schlagen.
Es soll sich eine schöne sämige Sosse bilden.
Mit dem Salz, den Orangensaft und dem Zitronensaft abschmecken und  noch etwas ziehen lassen.
Erst dann die Vanilleschote herausnehmen, damit sich der Geschmack der Vanille noch besser entfalten kann.

Eine wunderbare leichte und leckere Sosse mit einem genialen zarten Vanille - Aroma !

Mittwoch, 3. November 2010

Nachgebacken: Roggenmischbrot mit Walnüssen - Hamelmann

 Ulrike von " Küchenlatein " hat das Brot schon im September gebacken, mir hat es so gut gefallen, daß es sofort auf die Nachbackliste gekommen ist.
Wieder mal ein Brotrezept, daß ein bischen hilft unseren Vorrat an Walnüssen abzubauen. Die neuen von diesem Jahr sind ja auch schon wieder im Vorrat.
Heraus gekommen ist ein wunderbar saftiges Brot mit einem phantastischen Geschmack. Zu Käse schmeckt es uns ganz besonders gut, aber auch die ital. Fenchelsalami von der " Fattoria La Vialla ", die genau passend aus der Toscana eingetroffen ist, kann sich kein besseres Brot als " Unterlage " wünschen.
Ulrike hat ihr Brot genial eingeschnitten, ich habe es nicht gewagt... mit dem Brot einschneiden habe ich noch so meine Probleme :-(
Aber ich meine, das hat meinem Brot nicht geschadet. Es war einfach lecker und wird mit Sicherheit noch sehr oft gebacken werden.


Dienstag, 12. Oktober 2010

ich hab`s getan ... Lammcarree rückwärts gebraten

Arthurs Tochter hat es schon im August mit Erfolg getan und mich zum Nachkochen ermuntert.
Nach dem hier im Blog eine lange Pause gewesen ist, in der ich so gut wie überhaupt nicht gekocht habe, habe ich mich nun doch an das rückwärts braten heran gewagt.
So langsam kommt wieder eine Regelmäßigkeit hier in der Küche an und ich bin froh, daß wir die vergangenen schweren Wochen erst einmal überstanden haben......
Als erstes Gericht hier wieder zu Hause angekommen, hatte sich der Herr des Hauses Lammcarree gewünscht.
Also die beste Gelegenheit rückwärts braten zu probieren.
Das Ergebnis war phantastisch... ein wunderbar zartes und herrlich rosa gebratenes Lammcarree war die Belohnung für doch ein bischen Herzklopfen wegen der unbekannten Zubereitungsart.



Fazit: Lammcarree wird hier nur noch rückwärts gebraten und am Wochenende werde ich es mit Entebrust ausprobieren.
Ich bin sicher, auch die wird wunderbar gelingen.

Samstag, 4. September 2010

Sorgen um unseren kleinen Sir Henri

Es ist hier auf dem Blog still geworden, aber unser Leben ist einmal total auf den Kopf gestellt.
Wir haben so große Sorgen um unseren kleinen Sir Henri. Bei der Untersuchung für die Nachimpfung wurde bei ihm ein angeborener Herzfehler festgestellt.
Dieser Herzfehler hätte schon bei der Untersuchung der Welpen für die 1. Impfung festgestellt werden müssen, also vom Tierarzt der Züchterin.
Wir haben dann eine ganz ausführliche und genaue Untersuchung bei einem Kardiologen in Hannover  machen lassen. Der hat ein Loch in der Herzscheidewand festgestellt.
Diese Diagnose hat uns wie ein Schlag getroffen und seitdem stehen wir eigentlich nur noch " neben uns "
Zusätzlich hat Sir Henri auch noch einen Nabelbruch, der von der Züchterin bei der Wurfabnahme nicht erkannt worden ist.
Zu all diesen Sorgen kommt dann auch noch dazu, daß wir die Züchterin nicht mehr erreichen ! Seitdem sie diese Diagnose von uns erhalten hat, ist sie weder telefonisch noch per Mail zu erreichen. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als einen Rechtsanwalt zu beauftragen.
Für mich ist das menschlich nicht zu begreifen, noch dazu, wo ich mit dieser Frau seit gut 10 Jahren befreundet war und wir täglichen Mailverkehr hatten und viele Sorgen geteilt haben.
Ich hatte gehofft, daß sie sich wenigstens für den Gesundheitszustand von unserem Kleinen interessiert und sich da mal erkundigt.... nichts, absolut nichts !!!!!
Ja...... so kann man sich in Menschen täuschen !

Freitag, 6. August 2010

Nachgebacken: Nickys Flammkuchen

Nathalie von der Cucina Casalinga, Ulrike von Küchenlatein und auch Kaltmamsells Mitbewohner haben schon Nickys Flammkuchen nach gebacken.
Bei uns stand er nun Gestern endlich auf dem Speiseplan.
Die Zutaten hatte ich alle im Haus, bzw. 2 Zutaten aus dem Rezept von Nicky habe ich nach meinem Vorrat ausgetauscht.
Dieser Flammkuchen mit seinen einfachen Zutaten schmeckt einfach köstlich und ist schon in die Favoritenliste aufgenommen !


Zutaten für 2 Flammkuchen:


Teig:
  • 250 g Weizenmehl Type 550
  • 50 g Roggenmehl Type 1150
  • 1/2 TL Salz
  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 15 g frische Hefe
  • 1 EL Olivenöl

Belag:
  • 150 g Crème fraîche
  • 50 g Mascarpone ( bei mir 50 g Sahne )
  • 100 g Panchetta, oder normaler roh geräuchter Bauchspeck, dünn geschnitten  ( bei mir Landschinken
  •           von unserem Hausschlachter )
  • 2 Rote Zwiebeln in dünne Ringe geschnitten
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuß
Alle Zutaten für den Teig mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten,  die Hefe vorher im lauwarmen Wasser auflösen. Schüssel abdecken und den Teig ca. 45 Minuten gehen lassen. Danach nochmals kurz durchkneten.
Den Teig in 2 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen. Wieder ca. 30 Minuten gehen lassen.
Den Backofen mit Backsteinen bestücken und auf 250 ° vorheizen.

Den Teig dünn ausrollen und mit der Creme Fraiche / Sahne Mischung bestreichen. Mit den Zwiebeln und den Schinken belegen und 15 Minuten goldbraun backen.
Vor dem Servieren mit Schnittlauchröllchen bestreuen.


Mit einem Glas gekühlten frischen Riesling genießen !

Freitag, 23. Juli 2010

nun ist er bei uns !!!

Gestern ist unser kleiner Sonnenschein " Notre Sir Henri " bei uns eingezogen.
Er ist ein ganz liebenswerter und hübscher kleiner Kerl und wir freuen uns sehr, daß er jetzt bei uns ist.

Eine ganz liebe Freundin von mir züchtet schon viele Jahre erfolgreich diese wunderbaren Hunde.
Unser Sir Henri ist ein Rauhhaardackelrüde in dem Farbschlag " rot " und jetzt schon ein ganz besonders hübscher kleiner Mann.


Geboren ist er am 14. Mai 2010 bei der Züchterin Verena Kuhlmann vom Zwinger " vom Goldgrund FCI "

Wir freuen uns auf ein langes glückliches Leben mit ihm !
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