Samstag, 7. Mai 2011

... es muss hier endlich mal wieder gekocht werden !!!

so langsam kommt die Küche wieder in Gang, wird ja auch mal Zeit !!!!
Es ist nicht so, dass wir in den vergangenen Wochen nichts gegessen haben. Aber die Lust für neue und besondere Rezepte war einfach verloren gegangen und zum Bloggen war nun wirklich nichts dabei, was auf dem Teller gelandet ist.
Vor einiger Zeit habe ich vom " Wühltisch " einer Buchhandlung ein Buch " Wok und Pfannengerichte " gefunden.
Erst war ich skeptisch, denn Bücher dieser Art stehen schon einige hier im Regal, sind aber nicht wirklich zu gebrauchen. Beim Durchblättern habe ich sofort leckere Rezepte gelesen und schon war das Buch im Einkaufswagen.
Das erste Gericht, was ich nach gekocht habe ist die "Entenbrust mit Ingwer und Limette " 
Das kam mir wie gerufen, weil noch eine rosa gebratene Entebrust im Gefrierer ruhte und die mußte jetzt endlich mal verarbeitet werden.
Ich habe sie langsam über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und kurz vor der Verarbeitung bei 60 ° im Backofen etwas erwärmt. Die knusprige Haut war ja eh durch`s Einfrieren dahin.
Die lauwarme Entebrust, die immer noch wunderbar rosa war, habe ich dann in dünne Scheiben geschnitten, dabei ist auch die weich gewordene Haut dem Messer zum Opfer gefallen.
Einen wunderschönen festen Kopfsalat habe ich entblättert und einzeln auf einem grösseren Teller verteilt. 
Dabei fällt mir gerade ein, daß ich in diesem Frühling eine ganz besondere Vorliebe für den guten alten Kopfsalat habe :-) Vielleicht liegt das daran, daß ich bei meinem Gemüsehändler immer wunderschöne feste und absolut frische Exemplare bekomme. Sie haben eine, für uns zwei Personen passende Grösse, die nicht dazu verleitet auch noch Kaninchen groß zu ziehen :-))))

Für das Dressing habe ich gebraucht:

125 ml Rapsöl
2 TL Sesamöl ( bei mir das dunkle, geröstete)
2 EL Limettensaft
Saft und Zesten einer  unbehandelten Orange
2 TL Fischsauce
1 EL fein geriebenen Ingwer
1 fein gehackte Knoblauchzehe
2 TL helle Sojasauce
3 fein geschnittene Frühlingszwiebeln
1 TL Zucker

Alle Zutaten gut verrühren

Die Entenbrustscheiben auf den Salatblättern dekorativ anordnen und mit dem Dressing beträufeln und kurz durchziehen lassen.


Wir hatten nur frisches Baguette dazu, die Entenbrust hatte frisch ein Gewicht von 490 g !!!!! da wäre jede andere Beilage zu viel gewesen.
Lecker war`s und noch schnell gemacht dazu, deshalb ist es mein Beitrag für den Monat Mai der " Cucina rapida "

Dienstag, 18. Januar 2011

Ich bin wieder Zuhause !

Was hatte ich doch für einen guten Vorsatz für das Jahr 2011... der Blog sollte endlich mal wieder mit Leben erfüllt werden und die Liste " Nachkochen " sollte verkürzt werden .....
Aber leider kommt es manchmal plötzlich ganz anders:
Am 8. Januar bin ich beim Spaziergang ausgerutscht und heftig auf meiner linken Schulter gelandet.
Im KKH mußte ich mir dann leider sagen lassen, daß ich mit dem Sturz ganze Arbeit geleistet hatte !
Ein komplizierter mehrfacher Bruch des linken Schultergelenkes wurde festgestellt. Also ab ins KKH zu OP.
Am vergangenen Dienstag, den 11. Januar wurde ich dann operiert und seit Gestern bin ich wieder Zuhause.
Es geht mir zwar jeden Tag ein bischen besser, aber mit nur einem funktionsfähigen Arm bin ich in der Küche " kalt gestellt " :-)  die hat nun erst einmal mein Mann übernommen und das klappt auch sehr gut.
Also bitte nicht wundern, daß hier nun schon wieder nicht viel passiert, aber ich arbeite dran :-)
Auf Euren Blogs lese ich weiter fleißig mit und baue so meine Liste " Nachkochen " schon wieder auf ....

Samstag, 1. Januar 2011

Die kleine Hündin Adele ist wieder da

Adele wurde Heute nach 4 Tagen und 3 Nächten wieder gefunden !
Wir sind alle so glücklich darüber

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Teckel ( Dackel ) entlaufen Gebiet PLZ 86735

Teckel entlaufen!
Adele ist im Landkreis Donau-Ries entlaufen, in der Ortschaft Bollstadt. Dort liegen die Dörfer Hohenaltheim, Aufhausen, Oberringingen und Amerdingen ringsum. Nächste Stadt ist Nördlingen. Postleitzahl: 86735. Adele ist Tätowiert: 77KI............ und auch gechipt.Normalschlag, dunkelsaufarben.

Adele ist sehr zutraulich, total lebendig und fröhlich. Sie trägt/trug ein rotes Wildlederhalsband mit silbenen Edelweiß, Herzchen und Enten drauf, von der Firma Hunter. Leine ist auch von Hunter, neonoranges Nylon mit schwarzen Streifen in der Mitte.

Sie ist recht zierlich und hat sehr knappes Haar und wenig Bart.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

frohe Weihnachten

Ich wünsche Euch Allen ein besinnliches Weihnachtsfest mit lecker Essen auf dem Teller und einen guten Tropfen im Glas.




Rutscht gut rüber in ein gesundes und glückliches Neues Jahr 2011

liebe Grüsse 
Karin

Samstag, 20. November 2010

Kalbskotelett mit Lauch - Champignon - Gemüse und Gnocci

Gestern habe ich ein wundervolles Kalbskotelett erstanden. Kein "normal " geschnittenes sondern ein Doppelstück mit einem Gewicht von 750 g.
Nach dem Anbraten kam es bei 100 ° für 60 Minuten in den Ofen, schön rosa und saftig sollte es werden !

So konnte ich ganz in Ruhe und entspannt meine Gnocci zubereiten. Einen Versuch wollte ich noch starten, nach dem einige Versuche lockere Gnocci zu machen total daneben gegangen sind. Bei unserem Bauern habe ich doch tatsächlich Amandine bekommen ! Das Rezept habe ich mir bei Robert geholt, nun sollte eigentlich nichts mehr schief gehen..... ist es auch nicht !
Ich hatte wundervoll zarte Gnocci als Ergebnis und zur Belohnung für diesen erneuten Versuch. Auch das Formen der perfekten Gnocci ging mir nach den ersten 10 Stück sehr gut von der Hand. Dank an Robert für`s Rezept und an den Tipp für die richtige Kartoffelsorte!

Als Gemüsebeilage hatte ich mir schon vor einiger Zeit das Champignon - Lauch - Gemüse von Alfons Schuhbeck aus " meine bayrische Küche " ausgesucht, zum Kalbskotelett sollte es ganz gut passen !

Nach 1 Stunde im Ofen und einer Ruhezeit von ca. 10 Minuten war mein Kalbskotelett perfekt, wir haben es zusammen mit den in Butter geschwenkten Gnocci und dem Champignos - Lauch - Gemüse mit Lust verspeist








Champignon - Lauch - Gemüse nach Alfons Schuhbeck:

Zutaten:
2 dünne Stangen Lauch
200 g kleine braune Champignons
1 EL Öl
80 ml trockener Weißwein
150 ml Gemüsebrühe
1 Knoblauchzehe
1 Scheibe Ingwer ( habe ich weg gelassen, der Herr des Hauses mag keinen Ingwer )
1 Streifen unbehandelte Zitronenschale
Salz und Pfeffer aus der Mühle 
50 g Sahne 
2 EL Butter
etwas frische Petersilie

Den Lauch putzen und die dunkelgrünen Außenblätter entfernen. Die Stangen längs halbieren, waschen und in 1 bis 2 cm breite Sreifen schneiden. Die Pilze putzen, trocken abreiben und in Scheiben schneiden. ( ich habe sie nur geviertelt )
Das Öl in einem Topf erhitzen und die Lauchstreifen darin bei mittlerer Hitze 2 Minuten andünsten. Mit Weißwein ablöschen und den Wein fast vollständig einköcheln lassen.
Die Brühe angießen und das Lauchgemüse zugedeckt knapp unter dem Siedepunkt etwa 6 Minuten bissfest garen. Die Champignons dazugeben. Den Knoblauch schälen und halbieren. Mit dem Ingwer und der Zitronenschale in das Gemüse geben, einige Minuten darin ziehen lassen und wieder entfernen.
Das Lauch - Champignon - Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sahne hinzufügen und die Butter unterrühren und zerlassen.
Zum Schluß die Petersilie darüberstreuen.

Mittwoch, 17. November 2010

Garnelen in Beurre blanc a`la vanille

Ich hatte Glück, bei unserem Fischhändler lagen wunderbare frische Sea Water Garnelen  mit Kopf und Schale verlockend zum Mitnehmen im Tresen.
Schon vor einiger Zeit hatte ich in dem Kochbuch " Kochen mit Liebe " von Lea Linster mit einem leckeren Rezept geliebäugelt, das Nachkochen scheiterte aber bis Sonntag an den frischen Garnelen.
Die richtige Lust zum Kochen war auch da, also worauf noch warten ???
Die Garnelen habe ich  ganz einfach in heißer Butter schön glasig gebraten und anschließend beim Anrichten nur ganz leicht mit Fleur de Sel gewürzt. Als Beilage hatte sich der Herr des Hauses ein frisches Orangen - Risotto gewünscht.
Dazu gab es dann noch die phantastische Beurre blanc a`la Vanille nach dem Rezept von Lea Linster.
Sie ist sehr einfach zu machen, aber himmlisch im Geschmack zu den Garnelen.... einfach und lecker !!!!!






Beurre blanc a`la Vanille nach Lea Linster:

1 Schalotte
100 ml Champagner
1/2 Vanillestange
100 g Butter
Salz
1 EL Orangensaft und evtl. noch etwas Zitronensaft

die klein geschnittene Schalotte mit dem Champagner auf kleiner Hitze so lange reduzieren, bis nur noch zwei EL übrig sind.
Dazu dann 2 EL Wasser und die aufgeschnittene Vanilleschote geben und alles noch einmal aufkochen lassen.
Mit dem Schneebesen die eiskalte Butter in Flocken darunter schlagen.
Es soll sich eine schöne sämige Sosse bilden.
Mit dem Salz, den Orangensaft und dem Zitronensaft abschmecken und  noch etwas ziehen lassen.
Erst dann die Vanilleschote herausnehmen, damit sich der Geschmack der Vanille noch besser entfalten kann.

Eine wunderbare leichte und leckere Sosse mit einem genialen zarten Vanille - Aroma !

Mittwoch, 3. November 2010

Nachgebacken: Roggenmischbrot mit Walnüssen - Hamelmann

 Ulrike von " Küchenlatein " hat das Brot schon im September gebacken, mir hat es so gut gefallen, daß es sofort auf die Nachbackliste gekommen ist.
Wieder mal ein Brotrezept, daß ein bischen hilft unseren Vorrat an Walnüssen abzubauen. Die neuen von diesem Jahr sind ja auch schon wieder im Vorrat.
Heraus gekommen ist ein wunderbar saftiges Brot mit einem phantastischen Geschmack. Zu Käse schmeckt es uns ganz besonders gut, aber auch die ital. Fenchelsalami von der " Fattoria La Vialla ", die genau passend aus der Toscana eingetroffen ist, kann sich kein besseres Brot als " Unterlage " wünschen.
Ulrike hat ihr Brot genial eingeschnitten, ich habe es nicht gewagt... mit dem Brot einschneiden habe ich noch so meine Probleme :-(
Aber ich meine, das hat meinem Brot nicht geschadet. Es war einfach lecker und wird mit Sicherheit noch sehr oft gebacken werden.


Dienstag, 12. Oktober 2010

ich hab`s getan ... Lammcarree rückwärts gebraten

Arthurs Tochter hat es schon im August mit Erfolg getan und mich zum Nachkochen ermuntert.
Nach dem hier im Blog eine lange Pause gewesen ist, in der ich so gut wie überhaupt nicht gekocht habe, habe ich mich nun doch an das rückwärts braten heran gewagt.
So langsam kommt wieder eine Regelmäßigkeit hier in der Küche an und ich bin froh, daß wir die vergangenen schweren Wochen erst einmal überstanden haben......
Als erstes Gericht hier wieder zu Hause angekommen, hatte sich der Herr des Hauses Lammcarree gewünscht.
Also die beste Gelegenheit rückwärts braten zu probieren.
Das Ergebnis war phantastisch... ein wunderbar zartes und herrlich rosa gebratenes Lammcarree war die Belohnung für doch ein bischen Herzklopfen wegen der unbekannten Zubereitungsart.



Fazit: Lammcarree wird hier nur noch rückwärts gebraten und am Wochenende werde ich es mit Entebrust ausprobieren.
Ich bin sicher, auch die wird wunderbar gelingen.

Samstag, 4. September 2010

Sorgen um unseren kleinen Sir Henri

Es ist hier auf dem Blog still geworden, aber unser Leben ist einmal total auf den Kopf gestellt.
Wir haben so große Sorgen um unseren kleinen Sir Henri. Bei der Untersuchung für die Nachimpfung wurde bei ihm ein angeborener Herzfehler festgestellt.
Dieser Herzfehler hätte schon bei der Untersuchung der Welpen für die 1. Impfung festgestellt werden müssen, also vom Tierarzt der Züchterin.
Wir haben dann eine ganz ausführliche und genaue Untersuchung bei einem Kardiologen in Hannover  machen lassen. Der hat ein Loch in der Herzscheidewand festgestellt.
Diese Diagnose hat uns wie ein Schlag getroffen und seitdem stehen wir eigentlich nur noch " neben uns "
Zusätzlich hat Sir Henri auch noch einen Nabelbruch, der von der Züchterin bei der Wurfabnahme nicht erkannt worden ist.
Zu all diesen Sorgen kommt dann auch noch dazu, daß wir die Züchterin nicht mehr erreichen ! Seitdem sie diese Diagnose von uns erhalten hat, ist sie weder telefonisch noch per Mail zu erreichen. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als einen Rechtsanwalt zu beauftragen.
Für mich ist das menschlich nicht zu begreifen, noch dazu, wo ich mit dieser Frau seit gut 10 Jahren befreundet war und wir täglichen Mailverkehr hatten und viele Sorgen geteilt haben.
Ich hatte gehofft, daß sie sich wenigstens für den Gesundheitszustand von unserem Kleinen interessiert und sich da mal erkundigt.... nichts, absolut nichts !!!!!
Ja...... so kann man sich in Menschen täuschen !

Freitag, 6. August 2010

Nachgebacken: Nickys Flammkuchen

Nathalie von der Cucina Casalinga, Ulrike von Küchenlatein und auch Kaltmamsells Mitbewohner haben schon Nickys Flammkuchen nach gebacken.
Bei uns stand er nun Gestern endlich auf dem Speiseplan.
Die Zutaten hatte ich alle im Haus, bzw. 2 Zutaten aus dem Rezept von Nicky habe ich nach meinem Vorrat ausgetauscht.
Dieser Flammkuchen mit seinen einfachen Zutaten schmeckt einfach köstlich und ist schon in die Favoritenliste aufgenommen !


Zutaten für 2 Flammkuchen:


Teig:
  • 250 g Weizenmehl Type 550
  • 50 g Roggenmehl Type 1150
  • 1/2 TL Salz
  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 15 g frische Hefe
  • 1 EL Olivenöl

Belag:
  • 150 g Crème fraîche
  • 50 g Mascarpone ( bei mir 50 g Sahne )
  • 100 g Panchetta, oder normaler roh geräuchter Bauchspeck, dünn geschnitten  ( bei mir Landschinken
  •           von unserem Hausschlachter )
  • 2 Rote Zwiebeln in dünne Ringe geschnitten
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuß
Alle Zutaten für den Teig mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten,  die Hefe vorher im lauwarmen Wasser auflösen. Schüssel abdecken und den Teig ca. 45 Minuten gehen lassen. Danach nochmals kurz durchkneten.
Den Teig in 2 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen. Wieder ca. 30 Minuten gehen lassen.
Den Backofen mit Backsteinen bestücken und auf 250 ° vorheizen.

Den Teig dünn ausrollen und mit der Creme Fraiche / Sahne Mischung bestreichen. Mit den Zwiebeln und den Schinken belegen und 15 Minuten goldbraun backen.
Vor dem Servieren mit Schnittlauchröllchen bestreuen.


Mit einem Glas gekühlten frischen Riesling genießen !

Freitag, 23. Juli 2010

nun ist er bei uns !!!

Gestern ist unser kleiner Sonnenschein " Notre Sir Henri " bei uns eingezogen.
Er ist ein ganz liebenswerter und hübscher kleiner Kerl und wir freuen uns sehr, daß er jetzt bei uns ist.

Eine ganz liebe Freundin von mir züchtet schon viele Jahre erfolgreich diese wunderbaren Hunde.
Unser Sir Henri ist ein Rauhhaardackelrüde in dem Farbschlag " rot " und jetzt schon ein ganz besonders hübscher kleiner Mann.


Geboren ist er am 14. Mai 2010 bei der Züchterin Verena Kuhlmann vom Zwinger " vom Goldgrund FCI "

Wir freuen uns auf ein langes glückliches Leben mit ihm !

Mittwoch, 14. Juli 2010

Gartengurken und Gambas

Heute war trotz, oder eben wegen der Hitze hier meine Phantasie gefragt. Die Bilanz im Kühl - und Gefrierschrank ergab, daß dort zwei frische knackige Gartengurken auf ihre Zubereitung warteten. Üblicherweise werden die bei uns nur mit Hack angebraten, dazu gibt`s dann neue hiesige Kartoffeln. Auf diese Variante mit Hack hatte ich wegen der hohen Temperaturen Heute absolut keine Lust.
Vor einiger Zeit hatte ich im Internet ein Rezept mit Gartengurken und Flußkrebsen gesehen, das hatte mir sofort gefallen.
Flußkrebse waren nicht im Haus, aber die letzten Sea - Water Gambas vom letzten Besuch bei unserem Fischhändler. Weil der Weg zu ihm für uns eine gut weite Strecke ist, hatte er uns 20 Stück als Zugabe geschenkt.
Warum also nicht die Flußkrebse durch die Gambas ersetzen ????
Leider habe ich dann aber das Rezept im Internet nicht mehr gefunden und nun mußte die Phantasie eingesetzt werden. Eines wußte ich aber schon vor Beginn des Kochens, ich brauche Heute Abend unbedingt mal wieder ein paar frische Kartoffeln auf meinem Teller !
Ist vielleicht nicht die *typische* Beilage, aber Heute mußten es Kartoffeln sein.

Los ging`s:
Während die neuen geschrubbten Kartoffeln mit wenig Wasser kochten, habe ich die Gurken geschält, die Kerne entfernt, in mundgerechte Stücke geschnitten und in einer Schüssel mit ein wenig weißem Balsamico vermengt.
Eine mittlere Schalotte in kleine Würfelchen geschnitten und dann in ganz wenig Butterschmalz glasig gedünstet, die Gurken samt der Flüssigkeit dazu gegeben und nur mit schwarzem Pfeffer gewürzt.
Mit süßer Sahne aufgießen und bei kleiner Hitze erwärmen, dann die Gambas dazu geben und mit den Gurken und der Sahne vorsichtig glasig werden lassen. Aber nicht kochen lassen !



Noch einmal mit ein wenig Meersalz und Pfeffer abschmecken, zum Schluß gehackten Dill darunter heben.
Mit den neuen Kartoffeln auf einem Teller anrichten und ....... lecker !!!!!

Mittwoch, 7. Juli 2010

Nachgekocht: gefüllte Paprika

Anikò von  *Paprika meets Kardamom * hat mit ihrer " Heiligen Dreifaltigkeit der ungarischen Spitz Paprika " phantastische Rezepte für diese Schoten gebloggt.
Als Erstes hat sie ein Rezept für gefüllte Paprika vorgestellt, die Fotos zu diesem Rezept haben bei mir schon das Wasser im Mund zusammen laufen lassen.
Ich habe nur noch mit dem Nachkochen gewartet, bis ich wieder diese aromatischen ungarischen Spitzpaprika bei unserem penny - Markt bekommen habe.
Bei meinem Einkauf Heute war es dann soweit, schnell noch frisches Hack bei meinem Landmetzger gekauft und los ging`s 
Dabei heraus gekommen sind die leckersten gefüllten Paprikaschoten, die wir jemals gegessen haben.
Alleine die Sauce war ein Gedicht, sie hat den Paprikaschoten beim Schmoren ihren wunderbaren Geschmack gegeben.
Sonst haben wir immer Reis als Beilage gehabt, aber Heute habe ich auf Empfelung von Anikò Salzkartoffeln dazu gereicht...die neuen Kartoffeln in der Schale haben phantastisch dazu geschmeckt !

Ich freue mich sehr, daß die Saison dieser phantastischen Schoten noch eine Weile dauert. 
Das Aroma ist unvergleichlich und die üblichen Paprikaschoten können da nicht mithalten.
Weil wir nur zu Zweit gegessen haben, sind noch 3 frische Schoten übrig geblieben, die werden Morgen gleich mit Tomaten, Schalotten und Frühlingszwiebeln zu einer Gemüsebeilage zu einer leckeren Merguez verspeist :-)



Dankeschön liebe Anikò für Deine " Dreifaltigkeit der ungarischen Paprika ", auch die anderen 2 Rezepte werde ich auf alle Fälle nach kochen !

Sonntag, 4. Juli 2010

Nachgekocht: Schweinsfilet an Balsamicosauce von Robert

Vor einigen Tagen hat Robert von " lamiacucina " ein Remake von seinem Schweinsfilet an Balsamicosauce geblogt, das hat mir gleich so gut gefallen, daß ich es ganz oben auf meiner Nachkochliste notiert habe.

Bis auf das Schweinefilet waren alle Zutaten im Haus und so brauchte ich nur noch auf den günstigen Moment zu warten, daß unser Metzger frisches Schweinefilet angeboten hat.
Da bin ich genauso in der glücklichen Lage wie Robert, unsere Landschlachterei bietet mir auch Fleisch von Bio - Schweinen an, die noch ganz natürlich draußen auf der Weide gehalten werden.
Der Geschmack ist unvergleichlich und das Stück Fleisch " verliert " auch beim Braten nicht seine ursprüngliche Größe. Seine Fleischmaserung ist perfekt ... für uns gibt es keine Alternative zu dieser Qualität !

Der Herr des Hauses hat einen  " Cotes du Rhone les quatres Terres 2007 " aus seinem wohlgehüteten Bestand dazu gegeben :-) den ich auch für die Sauce verwendet habe.

Robert hatte schon bemerkt, daß für diese phantastische Sauce eine Beilage fast zu schade ist und so kam nur mein selbst gebackenes Baguette mit auf den Tisch.
Dankeschön Robert für dieses Rezept, es absolut phantastisch und die Sauce ist ein Traum !




Dienstag, 29. Juni 2010

Lauch - Quiche

Ich habe nach langer Zeit mal wieder die etwas älteren  Rezepte vom " ARD - Buffet " vorgeholt, viel zu lange lagen sie unbeachtet auf meiner " externen "
Daran erinnert wurde ich durch Eva, sie hat vor einigen Tagen ein leckeres Gericht aus einem Newsletter vom  " ARD - Buffet " gezaubert. Sie freut sich genau wie ich, jeden Morgen auf diesen Newsletter im Posteingang.
Im Jahr 2007 gab es eine leckere Lauch - Quiche nach einem Rezept von Vincent Klink, das Rezept gefiel mir sofort gut, auch weil diese Quiche bei den momentanen sommerlichen Temperaturen gut lauwarm gegessen werden kann.
Eva hat sie schon im September 2008 ausprobiert und war begeistert.
Ganz besonders gefallen hat mir der Teig, er ist gut zu verarbeiten und für unseren Geschmack viel leckerer, wie der übliche Mürbeteig.



Diese phantastische Quiche haben wir lauwarm mit einem kühlen Glas Riesling sehr genossen !

Das Rezept ist von Vincent Klink  aus dem " ARD - Buffet " vom 07.02.2007 

Zutaten für den Teig:

H
200 Gramm Mehl
80 Gramm Butter
50 ml Wasser
1 Ei
1 Prise Salz


für den Belag:
200 Gramm Lauch
2 Essl. Butter
80 Gramm Emmentaler oder Gouda
100 Gramm Gruyère
50 Gramm Pecorino ( ich hatte keinen Pecorino da und habe die Menge für den Gruyère um 50 g erhöht )
5 Eier
250 Gramm Crème fraîche
80 Gramm Sahne
Etwas Pfeffer ( ich habe noch etwas Salz dazugegeben )
1 Prise Muskat

Mehl, Butter, Wasser, Ei und Salz zu einem festen homogenen Teig verkneten. Den Teig in Klarsichtfolie einwickeln und mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Backofen auf 200 Grad (Umluft 180, Gas Stufe 3-4) vorheizen.
Lauch putzen, und in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit 2 EL Butter anschwitzen. Danach etwas abkühlen lassen. Alle Käse reiben.
Den Boden dünn ausrollen und in eine gefettete Quiche- oder Springform (Durchmesser 26 cm) legen, den Rand etwas hoch ziehen.
Eier mit Crème fraîche und Sahne verquirlen, den geriebenen Käse und Lauch untermischen und mit Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Masse auf dem Teigboden verteilen.
Im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Sugo di piselli, peperoni e prosciutto alla panna

Marcella Hazan hat in ihrem Buch " die klassische italienische Küche " phantastische Pastasaucen aufgeschrieben. Ganz ohne viel Aufwand und sehr, sehr lecker!
Während die Past kocht ist die Sauce ganz schnell fertig.
Heute habe ich mich für die " Erbsensauce mit Paprikaschoten, Prosciutto und Sahne " entschieden.
Allerdings hatte ich keine roten Peperoni im Haus sondern die hellgrünen, aber sehr Geschmacksintensiven  aus Marokko.
Sie waren ein Überbleibsel von einer Paprikapfanne mit Lammhack und mußten unbedingt noch verwertet werden.
Mit roten Peperoni, wie im Original bei Marcella, wird die Sauce zwar optisch Fabenprächtiger, aber vom Geschmack her waren die hellgrünen auch sehr gut!

Zutaten für 4 - 6 Personen:

3         fleischige rote Paprikaschoten ( bei mir 6 von den hellgrünen, etwas kleineren Marokkanern)
45 g    Butter
1         Prosciutto, 1 cm dick, oder Räucherschinken, etwa 170 g in sehr kleine Würfel geschnitten
115 g  extrafeine tiefgekühlte Erbsen, aufgetaut
1/4 l    Sahne
           Salz
           frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
450 bis
675 g  Pasta ( bei mir Penne )
115 g  frisch geriebener Parmigiano Reggiano plus zusätzlicher Käse zum Servieren

Zubereitung:

Die Paprikaschoten enthäuten, sie Samen und die Scheidewände entfernen. Mit Küchenkrepp gründlich trocken tupfen, in 6 mm große Quadrate schneiden und beiseite stellen.
Butter und gewürfelten Prosciutto in die Bratpfanne geben und auf Mittelhitze schalten. Unter häufigem Umrühren höchsten 1 Minute erhitzen.
Die aufgetauten Erbsen hinzufügen und 1 weitere Minute erhitzen. Umrühren, damit sie gut mit Fett überzogen sind.
Die kleinen Paprikaschotenquadrate dazugeben und unter Umrühren höchstens 1/2 Minute erhitzen.
Sahne, Salz und reichlich Pfeffer hinzufügen und auf starke Hitze schalten.
Unter ständigem Umrühren kochen, bis die Sahne dicklich wird.
Die gekochte, abgetropfte Pasta in der Sauce wenden. Den Parmesan untermischen. Sofort mit weiterem geriebenem Parmesan servieren.


..und fertig ist ein leckeres Pastagericht !

Dienstag, 22. Juni 2010

T - Bone Steak ..... ganz puristisch

Das war am Samstag die leckere " Zugabe " zu unserem Baguette. Dazu nur ein kleiner Salat aus weißen Bohnen, Tomaten und schwarzen  Oliven.
Leider hat das Wetter nicht mitgespielt und so kamen die T - Bone Steak nicht auf den Gartengrill, sondern in den Backofen.
Ich habe sie in der Pfanne kurz und scharf angebraten und dann bei 100 ° noch ca. 20 Minuten im Ofen gegart.
Perfekt !!! wunderbar zart und schön rosa .....
Dazu ein frischer Riesling von unserem Hauswinzer und das Samstagabendglück war perfekt.




Ich meine, das war eine würdige " Beilage " zu dem leckeren Baguette nach Petra von Chili und Chiabatta

Montag, 21. Juni 2010

Baguette " de tradition francaise " mit poolish

Das Rezept für dieses Baguette habe ich bei Petra von Chili und Ciabatta gefunden. Ihre Rezepte sind immer phantastisch geschrieben und so habe ich mich auch getraut das erste Mal Baguettes zu backen.
Ich backe nur mit einem ganz " normalen " Elektrobackofen und mußte mit der üblichen Ober - Unterhitzeeinstellung vorlieb nehmen.
An dem mittleren Baguette kann man deutlich erkennen, daß es unten ein wenig aufgerissen ist. Das war mehr oder weniger bei allen 4 Baguettes der Fall. Die Einschnitte oben hätte ich dagegen gerne etwas tiefer gehabt.
Beim nächsten Mal  werde ich ein bischen mutiger mit der Rasierklinge umgehen :-)
Lecker und luftig sind sie aber trotzdem geworden und die krosse Kruste hat uns auch sehr gefallen.
Dafür, daß das meine allerersten selbstgebackenen Baguettes sind, bin ich mit dem Ergebnis total zufrieden.




Ein Baguette haben wir gleich frisch aus dem Ofen zu einem leckeren T - Bone Steak gegessen, die anderen 3 habe ich eingefroren. Sie werden ganz bestimmt auch bald aufgebacken verzehrt !

Freitag, 18. Juni 2010

Aftenstjernes Toastbrot mit Weizenvollkorn

Im Januar habe ich ja schon das Toastbrot von Aftenstjernes mit gutem Ergebnis gebacken. Seitdem wird hier im Haus Toastbrot nur noch nach diesem Rezept gebacken.
Ich habe schon etwas länger nach einem Toastbrotrezept mit Weizenvollkornmehl gesucht und jetzt wurde ich bei " Das Backforum " fündig.
Das Mitglied " Der Dude " hat Aftenstjernes Toastbrot mit Weizenvollkorn gebacken und auch seine Änderungen des Orignal Rezeptes dort gepostet.
Gestern habe ich es nun nach den Angaben gebacken, allerdings habe ich kein selbst gemahlenes Weizenvollkornmehl genommen, sondern das von der " Adler Mühle "
Dabei heraus gekommen ist ein phantastisches Weizenvollkorn - Toastbrot. Das Ergebnis ist perfekt und wir hatten Heute Morgen zum Frühstück einen sehr leckeren Toast.




Das Toastbrot ist damit in der Favoritenliste meiner Brotrezepte gelandet !

Das ist " Dudes " Umstellung des Originalrezeptes  von " Aftenstjernes Toastbrot ":

Vorteig:
250 g WVK Mehl ( bei mir von der Adler Mühle )
165 ml Wasser
3 g frische Hefe

Hauptteig:
250 g WVK Mehl
20 g Hefe
10 g Zucker
10 g Stärke
30 g Butter
12 g Salz
165 ml Milch

Kneten: 20 Minuten ( bei mir Bosch MUM 84 Stufe 1,5 )
Gare: 45 - 50 Minuten
Backen: 220 ° 45 Minuten
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