Freitag, 16. April 2010

süße Öhrchen

Blätterteig habe ich noch nie selbst gemacht und darum sind meistens 1 oder 2 Rollen fertiger Blätterteig im Kühlschrank. Man muß halt nur aufpassen, daß er frisch verbraucht wird und nicht überlagert.
So war es nun leider ..... 2 Rollen Blätterteig mußten unbedingt verbacken werden, aber die Zeit ist Heute und auch am kommenden Wochenende knapp.
Da kam mir die Idee einfache kleine süße Schweinsöhrchen davon zu backen, geht schnell und ist willkommen zum täglichen Espresso.
Auf die Blätterteigplatten habe ich dick Zucker gestreut und die Platte dann von den langen Seite her jeweils bis zur Mitte aufgerollt.
Am besten funktioniert das, wenn der Zucker anschließend mit der Teigrolle leicht auf den Blätterteig gedrückt wird.
Die fertigen Rollen ca. 30 Minuten in den Kühlschrank geben, damit sie besser zu schneiden sind.
Nach dieser Zeit von den Rollen ca. 1 cm breite " Öhrchen " schneiden, mit einer Seite in groben Zucker wälzen und mit dieser gezuckerten Seite nach oben auf ein Backblech legen.
Ich habe das Backblech mit Backpapier ausgelegt und mit einem Pinsel etwas Wasser darauf verteilt.
Die süßen Schweinsöhrchen dann bei 200 ° in der Mitte von Ofen backen.
Wenn der Zucker schön braun karamelisiert ist, das dauert ca. 20 Minuten, sind die Öhrchen fertig.
Zum Abkühlen auf ein Gitter legen und ....... genießen :-)
ganz einfach, aber lecker !

Donnerstag, 8. April 2010

Toastbrot..... total misslungen

Seitdem ich Anfang Januar das für mich perfekte Toastbrotrezept entdeckt habe und seitdem mindestens schon zehnmal dieses Toastbrot mit Erfolg gebacken habe, mußte ich nun Gestern die große *Pleite* erleben !
Nach dem Backen wollte das Toastbrot partout nicht aus der Form... jedenfalls nicht im Stück, so wie es sich gehört :-) 
Nach dem meine Nerven schon kurz vor dem Zerreissen waren und etliche deftige Flüche durch die Küche schallten, gab es nur noch Eines: die Aktion Gewalt !!
Also Messer zur Hilfe genommen und das Toastbrot ohne Rücksicht auf evtl. Schönheit aus der Form gesäbelt !
Irgenwann war es mir total egal, wie das Teil aus der Form kommt...Hauptsache es kommt da wieder heraus !
Mittlerweile hatte ich mich eh von dem Gedanken verabschiedet, daß ich noch ein verzehrbares Brot aus der Form *schneiden* kann.
...und so sah es dann letztendlich aus... alles andere als ein Toastbrot, mehr Trümmerteile ...

 Da kommt doch jeder Betrachter gleich auf die Idee, daß die Form nicht oder nicht genügend ausgefettet worden ist, oder ?
Ist sie aber ..und nun kommt die einzige Abweichung dieses Toastbrotes zu den vielen anderen gelungenen Broten: ich habe die Form mit " Butaris cremig fein " ausgefettet und nicht wie sonst mit " Rama Pflanzencreme "
Da das die einzige Abweichung ist, kann nur das der Grund für das Kleben in der Form sein ...
Na ja, nach dem der Ärger verflogen war, habe ich diese Trümmerteile dann eingefroren und sie werden demnächst als Semmelknödel wieder auferstehen :-)
Morgen wird ein neues Toastbrot gebacken, aber ohne " Butaris cremig fein !"
..... und NEIN .... ich mache hier keine Werbung, weder für das Eine noch das Andere Produkt :-)

Dienstag, 6. April 2010

Kartoffelgratin aus dem Crockpot

Gestern gab es Kartoffelgratin aus dem Crockpot zu rosa gebratener Entenbrust.
Bei Schnuppschnüss hatte ich den Gratin schon bewundert und nun wollte ich es auch versuchen... einen Kartoffelgratin im Crockpot ..... ich war sehr gespannt, ob mir das auch so perfekt gelingt wie Jutta ???
Das wäre dann die Lösung für mich, denn immer wenn Fleisch im Backofen bei Niedertemperatur gegart wird, konnte ich meinen Kartoffelgratin nach dem " alten " Rezept nicht zubereiten.
Nach dem alten Gratin - Rezept braucht er ca. 90 Minuten bei  180 ° im Ofen. Vorher zubereiten und anschließend wieder erwärmen war nun überhaupt keine Alternative und so hatten wir in der letzten Zeit sehr selten einen leckeren Gratin als Beilage.
Mittags habe ich dann den Crockpot mit dem Kartoffelgratin
gestartet !


Ich habe das Rezept etwas abgewandelt und auch die Mengen halbiert, es sollte ja nur für 2 Personen reichen:

500 g rohe mehligkochende Kartoffeln in ca. 3 mm dicke Scheiben geschnitten
100 ml Sahne und 75 ml Milch mit Salz, Pfeffer und Muskat verrühren und dazu 75 g geriebenen Emmentaler geben.
Den Crockpot mit einer halbierten Knoblauchzehe ausreiben, die Kartoffelscheiben mit der  Sahne - Milch - Käse Mischung gut vermengen und dann in den Crockpot einfüllen.
75 g Emmentaler darauf verteilen.
6 Stunden bei LOW garen.

Das Ergebnis war perfekt ! Die Kartoffelscheiben genau richtig gegart und der Käse wunderbar gebräunt.
Der Geschmack ein Traum, wunderbar würzig, wie alles, was ich bislang im Crockpot zubereitet habe.
Jede einzelne Zutat behält ihren typischen Eigengeschmack !
Wir waren begeistert und Eines weiß ich genau:  Kartoffelgratin kommt bei uns in Zukunft nur noch aus dem Crockpot !!!!!



Donnerstag, 1. April 2010

Pizza mit Räucherlachs

Vor einigen Wochen habe ich bei Mipi diese Pizza entdeckt. Sie hat mir sofort gefallen und sollte schon lange gebacken worden sein.
Also... Gestern war Pizzatag und der Vorsatz wurde endlich in die Tat umgesetzt.
Ich habe das Rezept für mich ein wenig geändert und schon vor dem Backen die Schmandcreme aufgestrichen.
Genauso haben es Milliways und Steph gemacht, sie haben beide diese Pizza schon gebacken.
Milliways hat noch zusätzlich  Tomatenscheiben mit auf den Teig gegeben, konnte ich mir gut vorstellen  und so habe ich ihren Tipp gleich mal übernommen.
Lecker ....... mal eine ganz andere Pizza und sehr schnell gemacht !
Auch kalt ist sie noch sehr lecker.

Dienstag, 30. März 2010

zwei tolle Enkelkinder

wir haben zwei ganz tolle Enkelkinder, einen Jungen ( Leander ), der gerade seit Gestern 14 Jahre jung ist, und  ein Mädchen ( Kristin ), die im Mai 15 Jahre jung sein wird.
Beide haben Freude am Kochen und am Backen und das mit großen Talent ... was mich sehr freut !
Leander, unser Junge, hat mit mir in der vergangenen Woche mit Begeisterung eine Hochzeitssuppe gekocht mit allem was dazu gehört... Eierstich, Mettbällchen, Spargel und Suppennudeln.. es war einfach nur lecker und er hat das ganz toll gemacht !
Kristin, unser Mädchen, hat für den Geburtstag Gestern von Leander einen phantastischen Kuchen gebacken... einfach nur lecker und er hat uns auch Heute noch geschmeckt.
Ich bin sehr stolz auf die Zwei !
Heute habe ich von  Beiden Fotos bekommen ... Putenschnitzel, Erbsen und Karotten, Semmelknödel und ein gesunder Salat .. das war das Menue von Heute. Dazu noch ein leckerer Orangensaft.





Ich bin ganz sicher, daß die Zwei noch einiges auf den Teller zaubern werden ! Ich freue mich ganz besonders über das Interesse, weil es leider nicht selbstverständlich ist, daß Jugendliche in ihrem Alter sich für die Zubereitung und die gesunde Zusammenstellung der Speisen interessieren und dann auch noch mit Spaß und Talent dabei sind!
Von hier aus noch einmal Dankeschön an Euch Beide :-)
Ihr seid einfach Spitze !!!!!!

Donnerstag, 25. März 2010

der Crocky war schon wieder im Einsatz .....Hühnerfrikassee

Nach der gelungenen Premiere Gestern mit dem Crockpot habe ich Heute Morgen einen Maishahn in den Crockpot gelegt, Suppengrün , 2 kleine rote Chili, 1 Zwiebel halbiert, etwas Meersalz dazu und mit Wasser aufgefüllt.
Den Crockpot die ersten 2 Stunden auf " High " und dann noch einmal 4 Stunden auf " Low " arbeiten lassen :-)
Das Ergebnis war ein saftiger und zarter Maishahn und eine phantastische Brühe !
Das Fleisch ließ sich wunderbar von der Karkasse lösen, ich habe es dann zu Hühnerfrikassee weiter verarbeitet.
Das Hühnerfrikassee habe ich zum einen Teil nach dem Rezept von Cornelia Poletto aus ihrem Buch  " mein Grundkurs für Einsteiger " zubereitet und zum anderen Teil nach meinem bewährten eigenen Rezept.
Der einzige Unterschied ist das Gemüse in dem Frikassee. Cornelia Poletto nimmt u.A. grünen Spargel und Möhren, ich habe meinen eigenen weißen Spargel ( eingefroren von der letzten hiesigen Spargelernte, bald gibt es den frischen ) und grüne Erbsen genommen. 
Auf das Basilikum habe ich auch verzichtet, im Moment ist hier kein gescheiter zu bekommen.
Aber ich meine, das hat dem Gericht keinen Abbruch getan.
Wir haben anstelle des Ciabatta einen Basmati - Reis dazu gegessen, da sind wir wohl ein bischen konservativ :-))
wenn ich eine leckere Soße habe bei einem warmen Gericht, brauche ich da schon etwas mehr dazu, wie "nur"Ciabatta und der Herr des Hauses sowieso !


So entspannt habe ich noch nie einen Hahn gegart und dann Frikassee daraus gemacht..... wieder ein Verdienst des Crockys
Die Brühe war auch vom Geschmack wieder sehr lecker und intensiv, genau wie Gestern bei den Rouladen.
Der Rest davon kommt nachher in den Gefrierer und wartet schon auf eine Verwendung beim nächsten Risotto.
 Ach ja...... Morgen hat der Crocky keine Pause... es gibt Linsensuppe :-)

Rindsrouladen aus dem Crockpot

Gestern hatte ich ja nun meinen ersten Versuch mit meinem neuen Crockpot gestartet und Rinderrouladen damit zubereitet.


 ( ein schlechtes Foto, ich vermute, die Beleuchtung der Dunsthaube spiegelt sich darin )

Ich bin total begeistert, absolut perfekt gelungen !
Das Fleisch butterweich und die Soße ein Gedicht. Das war die geschmacklich beste Soße, die wir jemals von Rindsrouladen hatten.
Ich habe die Rouladen allerdings auch angebraten und in dem Bratensatz dann noch Zwiebelstückchen und kleine Würfel von Gewürzgurken angeschmort. Mit Gemüsebrühe abgelöscht und über die Roualden im Crockpot gegeben. Kleine getrocknete Steinpilze dazu, mit Salz und Pfeffer etwas gewürzt und dann Deckel auf den Crocky und los ging`s

Die ersten 2 Stunden auf " High" und dann 4 Stunden auf " Low "
......das Fleisch war butterzart und die Soße verbreitete einen phantastischen Duft !
Die  habe ich dann etwas einkochen lassen, noch einmal abgeschmeckt - war aber kaum nötig , sie war schon fast perfekt im Geschmack - und die getrockneten Steinpilz waren einfach Klasse !!!
So intensiv habe ich sie noch nie gehabt, ein genialer Geschmack !
Dazu hatte der Herr des Hauses sich Kartoffelpürree gewünscht ....
Fazit: " der Crocky hat die Feuerprobe bestanden und wir sind begeistert !"

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